Der Kahlschlag ist vollzogen
Der Stadtrat hat sich mit seinem Beschluss durchgesetzt, kein Gegenantrag konnte ihn umstimmen oder zum Verschieben bewegen. In der Woche 8. - 11. Februar 2011 wurden fast alle Bäume gefällt. Die paar übrigen werden nun auf Wunsch der GRÜNEN aufwändig saniert.
Damit beginnt nun ein neues Kapitel in der Geschichte der Trautenauer Straße. Der Kampf um die Bäume ist verloren. Nun werden wir kämpfen, wer die neuen bezahlt.
Die Schildbürgerstreiche gehen schon weiter. Die Bordsteine, für die Ewigkeit gesetzt, sollen entfernt und woanders eingebaut werden. Jeder Fachmann lacht darüber, wie hier die Bürger über den Tisch gezogen werden, denn nirgends werden solche Steine mehr eingebaut. Und die Aussage von Baumgart, der Wert würde gutgeschrieben, trieft vor Hohn.
Unter Chronologie halten wir Sie auf dem Laufendem.
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Dieser schönen Baumallee im Würzburger Frauenland droht der Kahlschlag: OB Rosenthal und Bauamtsleiter Baumgart haben den Stadtrat zum Beschluss gedrängt, alle Bäume fällen. zu lassen. Der Stadtrat ist dem

gefolgt, einige haben sich aber auch einer Abstimmung entzogen (siehe Stadtrat 29. 4. 2010).
Die Gründe für den Kahlschlag wurden bis dato nicht nachvollziehbar oder schlüssig vermittelt. Es bleiben noch viele Fragen:
Fachleute schätzen die Sanierungskosten auf ca. 700 - 800.000,- EUR.. Das Bauamt veranschlagt aber 1,65 Millionen, die die Anlieger zahlen sollen. Was wird für die Differenz verbuddelt?
Warum soll ein vier Meter breiter Grünstreifen geschaffen werden? Damit die horrenden Kosten umlagefähig werden (Wohnwertverbesserung)? Reparaturmaßnahmen allein sind nicht umlagefähig.
Ist die Variante einer Straßenbahn durch die Trautenauer Straße zur FH und weiter zur Uni und Wohngebiet Hubland wirklich aus dem Spiel?
Sind Kommunikations- und Ver-/Entsorgungsleitungen von FH oder Keesburg zu verlegen oder zu erneuern?
Warum sollen die Anlieger für Fehler der Stadt zahlen, die seinerzeit die falschen Bäume gepflanzt hat? Als die Straße 1968 gebaut wurde (sie ist einer der jüngsten im Stadtgebiet) gab es nur ca. 70 Bäume, heute sind es über 170.
Warum machen sich unsere obersten Politiker Rosenthal und Baumgart für eine Luxussanierung stark? Straßensanierungen werden sonst einige Etagen tiefer vorbereitet und entschieden.
Warum haben sich einige Stadträte gegen die Interessen ihrer Wähler (Anlieger) entschieden?
Die Anlieger wollen eine erschwingliche Reparatur der Schäden und weder Luxussanierung noch Neubau.
Sie finden nicht nur Infos zu unserer Straße, sondern auch zu Straßenausbaubeiträgen allgemein und woanders. Denn nicht nur in Würzburg, sondern vielerorts ist man der Meinung, dass diese Umlagemethode so nicht in Ordnung ist. Schreiben Sie uns und dem Stadtrat Ihre Meinung, denn nicht alles, was mal beschlossen wurde, ist deshalb richtig und nicht alles muss ewig gelten.
Die ausführliche Dokumentation finden sie unter Chronologie 22. 4. 2010 Bürgerversammlung.